Klimaschutz heißt: Wir schützen uns.
Die vergangenen Tage haben gezeigt: Hitze ist kein abstraktes Zukunftsthema mehr. Sie trifft Menschen ganz konkret – ältere Menschen, Kranke, Schwangere, Neugeborene, frisch Operierte, Kinder und alle, die sie versorgen. Rettungsdienst, Pflegekräfte und Klinikpersonal arbeiten bei extremer Hitze oft selbst am Limit.
Als Kreistagsfraktion fordern wir deshalb die Priorisierung eines verbindlichen Hitzeschutzplans für den Oberbergischen Kreis. Dazu gehören kühle Räume in Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas, wirksame Schutzkonzepte für besonders gefährdete Menschen und bessere Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter:innen in Rettungsdienst, Pflege und Betreuung.
Der Oberbergische Kreis steht als Hauptgesellschafter des Klinikums Oberberg besonders in der Verantwortung.
Wir wollen wissen: Welche Maßnahmen werden kurzfristig ergriffen, um gefährliche Innenraumtemperaturen zu senken? Welche Stationen und Dienstbereiche können schnell technisch gekühlt werden? Und wie werden Patient:innen und Beschäftigte bei anhaltenden Hitzewellen geschützt?
Warten auf Fördermittel reicht nicht. Hitzeschutz ist Daseinsvorsorge.
Jetzt. Sichtbar. Verbindlich.
Hausärzteverband Oberberg
Pressemitteilung vom 30.6.2026
Gute ZDF-Dokumentation zum Thema Hitze und Klimawandel-Anpassung
Wie ist die Situation? Was können wir tun? Woher kommt Hilfe und die nötigen FInanzen für unsere Kommunen?
Felix Banaszak beim Länderrat in Sassnitz, am 28.6.2026
