Die GRÜNEN Frauen Oberberg wählen Sarah Hanuschik zur Frauenpolitischen Sprecherin
Gummersbach / Oberbergischer Kreis – Die Frauen von Bündnis 90/ Die Grünen Oberberg haben eine neue Vertretung: Auf ihrem jüngsten Treffen wurde Sarah Hanuschik zur Frauenpolitischen Sprecherin des Kreisverbands gewählt. Die Schaffung dieses Amts war erst eine Woche zuvor auf der Kreismitgliederversammlung offiziell beschlossen worden.
Mit der Neuwahl stärken die Oberbergischen GRÜNEN die feministische Perspektive in der regionalen Politik nachhaltig. Als zentrale Ansprechpartnerin vertritt Hanuschik Frauen- und Gleichstellungsthemen sowohl innerhalb des Kreisverbands als auch gegenüber der Öffentlichkeit, Verbänden und lokalen Initiativen. Darüber hinaus setzt sie thematische Impulse, indem sie feministische Anliegen in kommunalpolitische Debatten, Anträge und Positionspapiere einbringt. Ein wichtiger Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt darin, Frauen zur aktiven Teilnahme an der Politik zu ermutigen und sie beim Zugang zu Mandaten und Ämtern zu unterstützen. Durch den engen Austausch mit der Arbeitsgemeinschaft der GRÜNEN Frauen auf Landesebene schlägt sie zudem die Brücke zu überregionalen Strukturen. Die inhaltliche Ausarbeitung von Anträgen und Positionen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den engagierten und tatkräftigen GRÜNEN Frauen im Oberbergischen Kreis.
Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ist Frauenpolitik eine fundamentale Frage von Gerechtigkeit und Demokratie, die fest im Frauenstatut der Partei verankert ist. Dieses garantiert die konsequente Quotierung von Ämtern und Redelisten, um eine gleichberechtigte Teilhabe sicherzustellen. Das bündnisgrüne Verständnis von Feminismus ist dabei explizit intersektional, inklusiv und richtet sich an alle Frauen sowie explizit an alle FLINTA*-Personen (Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen). Intersektionalität bedeutet in diesem Zusammenhang, anzuerkennen, dass Menschen häufig von mehrfachen Diskriminierungsformen – etwa aufgrund von Herkunft, Alter, sexueller und geschlechtlicher Identität, Behinderung oder sozialem Status – gleichzeitig betroffen sind. Das Ziel ist es daher, patriarchale Strukturen aufzubrechen und für alle Menschen echte Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.
Neben der Stärkung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten setzen sich die GRÜNEN Frauen im Oberbergischen Kreis für den Ausbau von Frauenhausplätzen ein. „Die aktuellen Berichte zu Gewalttaten gegenüber Frauen und Mädchen sind schockierend und alarmierend. Alle drei Minuten erlebt eine Frau in Deutschland häusliche Gewalt. Fast täglich wird in Deutschland eine Frau ermordet“, so Hanuschik. „Die Gelder aus dem Gewalthilfegesetz müssen im Oberbergischen Kreis gezielt für den Aufbau von Schutzstrukturen und Präventionsmaßnahmen eingesetzt werden.“
„Ich freue mich sehr über das Vertrauen“, betont Sarah Hanuschik anlässlich ihrer Wahl. „Als GRÜNE Frauen im Oberbergischen Kreis packen wir die Herausforderungen vor Ort geschlossen an und setzen uns konsequent für eine gerechtere und sicherere Zukunft ein.“
