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Kein Grad mehr- Handeln statt Reden!

Weltweit sind am 25.09.2020 Hunderttausende Menschen für eine konsequentere Klimaschutzpolitik auf die Straße gegangen. Auch aus Oberberg hat sich eine große Gruppe von Klimaschützern an der Demonstration von Fridays for Future in Köln beteiligt. Zwischen den Zielen des Paris-Abkommens und der Umsetzung klaffen gewaltige Lücken- darauf haben wir noch einmal nachdrücklich hingewiesen.

Auf dem Weg nach Köln- oberbergische Klimaschützer ohne Parteigrenzen (Bild:privat)

Auch für Oberberg wurden jetzt vom Kreis nach einem bundesweit standardisierten Verfahren Ergebnisse zu den Treibhausgasemissionen des Energieverbrauchs und des Verkehrs vorgelegt. Dem privaten Sektor und dem Verkehr kommen dabei entscheidende Verantwortung zu. In beiden Bereichen steigen die Klimagasemissionen immer noch. Um diese Entwicklung umzukehren, muss der Anteil erneuerbarer Energien weiter stark ausgebaut werden. Es zeichnet sich besonders auch die Notwendigkeit einer beschleunigten Abkehr vom motorisierten Individualverkehr vor allem im Nahbereich deutlich ab. Nötig ist ein massiver Ausbau des Radwegenetzes.

Neben der verstärkten Förderung erneuerbarer Energien gehört der Umbau der Wärmeversorgung auch im Gebäudebestand zur großen Aufgabe. Hier werden die Arbeitsplätze der Zukunft geschaffen und gesichert. Mehrere Millionenstädte in Europa (Paris, London, Amsterdam, Kopenhagen, Stockholm, Mailand, Barcelona) haben bereits den Weg zur klimaneutralen Stadt eingeschlagen. Dieser Klimapfad führt aber auch über eine individuelle Verhaltensänderung der Bürger in die Klimaneutralität.

In den jüngst im Kreisentwicklungsausschuss vorgestellten Ergebnissen der Studie zur Energie- und Treibhausgas (THG)- Bilanz im Oberbergischen Kreis wurden die konsum- und ernährungsbedingten Emissionen überhaupt nicht berücksichtigt. Diese schlagen bundesweit durchschnittlich pro Kopf mit 4,6 t bzw. 1,7 t CO2 pro Jahr zu Buche und können durch individuelles Verhalten beeinflusst werden. Hier spielt ein nachhaltiger Lebensstil mit einem sparsamen Konsum langlebiger Produkte, aber auch die gesunde Ernährung mit einem hohen Anteil pflanzlicher Produkte eine große Rolle. Die Vermeidung von Wegwerfprodukten und Lebensmittelabfällen muss selbstverständlich werden. Hier sind in erster Linie die Bürger gefragt, aber auch die kommunalen Einrichtungen können ihr Handeln überprüfen.

Auch in Oberberg ist deshalb eine aktivere Kommunalpolitik zum Schutz des Klimas gefordert. Die Oberbergischen Grünen werden ihre gewachsene Bedeutung auf allen Ebenen dafür einbringen - auf der Straße und in den Kommunalparlamenten!

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Die Hindenburgstraße soll ihren alten Namen wiedererhalten "Unter den Linden"! -> Unterschriftenliste für Bürger:innen aus Gummersbach

Auch Bürger:innen aus dem ganzen Oberbergischen Kreis sind aufgerufen, die Einwohneranregung für die Umbenennung der Hindenburgstraße zu unterstützen. Die Unterschriftenlisten können Sie durch einen Klick auf das Logo laden:

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